Kanadagänse (Branta canadensis) haben sich in Europa inzwischen etabliert. Sie sind eine ernsthafte Bedrohung für die biologische Vielfalt und verursachen wirtschaftliche Schäden auf landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Die Anzahl gebietsfremder Arten nimmt rasant zu. Aktuell gibt es weltweit bereits mehr als 18.000 dieser Arten, berichten internationale Wissenschaftler*innen heute im Fachjournal "Biological Reviews". Ein kleiner Teil gebietsfremder Arten sind invasiv und ...

Manche Ameisenarten bauen ihre Nester in Totholz. Zurück bleiben teils papierdünne Zwischenwände.

Für zahlreiche Tier-, Pilz- und Pflanzenarten sind abgestorbene Bäume ein wichtiger Lebensraum sowie wertvolle Nahrungsquelle. Der Wunsch nach einem "aufgeräumten" und wirtschaftlich profitablen Wald führt aber oftmals dazu, dass nur noch sehr wenig Holz ...

Cyanobakterien als Produzenten von Ethanol oder Wasserstoff – natürlicher Gentransfer könnte das möglich machen.

Cyanobakterien brauchen kaum Nährstoffe und nutzen die Energie des Sonnenlichts. Badegäste kennen die oft fälschlich "Blaualgen" genannten – Mikroorganismen von ihrem Auftreten in Gewässern. Eine Forschergruppe am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat ...

Sicherere Schiffsrouten.

Mit fortschreitender Klimaerwärmung werden Gewässer in arktischen Regionen vermehrt für den Schiffsverkehr interessant. Dort kann Meereis zum Risiko werden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen entwickelt mit EisKlass2 eine ...

Nach und nach könnten in den kommenden Jahren Kohle und Erdöl – Ausgangsstoffe für die Herstellung von Kunststoffen, Farbstoffen und Materialien – durch erneuerbare Ressourcen ersetzt werden.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Kohle und Erdöl zur Neige gehen. Eine unerschöpfliche Alternative könnten Pflanzenabfälle sein, die über spezielle Verfahren in hochwertige Kohlenstoff-Materialien umgewandelt werden. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und ...

Schematische Abbildung des FOCI Modellsystems.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung von numerischen Modellen für die Untersuchung unseres Klimasystems ist sehr aufwändig und komplex. Am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel wurde nun ein neues modulares System vorgestellt, mit ...

Eine von 47 Amphibienarten in dem untersuchten Gebiet: L. millsoni. Der Frosch ist mit etwa 8 Zentimeter Länge ein „Gigant“ in der afrikanischen Baumfroschgattung Leptopelis.

Senckenberg-Wissenschaftler*innen haben mit Forschenden aus Angola und Deutschland die erste umfassende Erfassung der Amphibien- und Reptilienwelt in den Bergketten der angolanischen Uíge-Provinz vorgenommen. Die "Serra do Pingano Region" zeichnet sich durch ...

Julia Regnery und Amy Macfarelane gehören zum ersten Team von Abschnitt 4, das das Eis nach der Rückkehr zur Scholle erkundet.

Nach einem Monat hat die Polarstern am 17. Juni die MOSAiC-Eisscholle bei 82,2 °Nord, 8,4 °Ost wieder erreicht, die das deutsche Forschungsschiff für Crewwechsel und Versorgung vor Spitzbergen am 17. Mai 2020 verlassen hatte. Voller Tatendrang setzt das ...

Vom 24. bis 26. Juni 2020 werden auf dem IAMO Forum 2020 nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Fragen zur Digitalisierung der Agrar- und Ernährungswirtschaft erörtern.

Nicht nur in der EU, sondern auch in den eurasischen Transformationsländern beginnen digitale Technologien Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsysteme grundlegend zu verändern. Dies bietet neue Möglichkeiten für effizientere, wettbewerbsfähigere und ...

Transmissions-Elektronenmikroskopische Aufnahme eines unbekannten Bakteriums, welches ausschließlich in Meeresschwämmen lebt. Schwannsymbioten sind bisher nicht kultivierbar und können nach dem bisherigen Kodex nur mit einem vorläufigen Namen versehen werden.

Die seit langem bestehenden Regeln für die Zuweisung wissenschaftlicher Namen für Bakterien und Archaeen sollen nach einer kürzlich veröffentlichten Erklärung, die von mehr als 100 Mikrobiologinnen und -biologen aus aller Welt unterstützt wird, aktualisiert ...

Der vierbeinige Roboter Solo 8 springt aus einer Höhe von 24 cm auf 65 cm hoch.

Solo 8 ist ein neuer Forschungsroboter, der als Open-Source-Projekt in Tübingen und Stuttgart entwickelt wurde. Der hundeähnliche, drehmomentgesteuerte Vierbeiner ist zu dynamischen Bewegungen fähig. Er besteht fast ausschließlich aus 3D-gedruckten Bauteilen ...