Ausschnitt aus einem Bohrkern, der bei Vorarbeiten zur Verlängerung der U-Bahnlinie 2 gezogen wurde. Die menschlich beeinflußten Schichten reichen bis in 4,1 Meter Tiefe.

Seit mehr als 2000 Jahren siedeln Menschen verbürgtermaßen auf dem Gebiet der österreichischen Bundeshauptstadt Wien. Ein Projekt der Universität Wien will diese menschliche Besiedelung digital sichtbar machen: Es entwickelt ein dreidimensionales ...

Josefina Hamutoko, Universität von Namibia, und Matthias Beyer, BGR, bei der Bodenprobenahme in Ohangwena.

Namibia ist der trockenste Staat im südlichen Afrika. Gerade wieder ist die Regenzeit besonders schlecht ausgefallen, im Land herrscht die schlimmste Dürre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die derzeit dominierenden Wasserquellen für Mensch und Tier sind ...

Atomwaffentest 1956 auf dem Enewetak-Atoll im Westpazifik.

Den Großteil ihrer Kernwaffentests in den 40er und 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts führten die USA auf den beiden Atollen Bikini und Enewetak durch. Die Inseln im Westpazifik waren weit von dichtbevölkerten Regionen oder Schifffahrtsrouten entfernt ...

Das japanische Tiefseebohrschiff Chikyu.

2016 fuhr das japanische Bohrschiff Chikyu in den Nankai-Trog vor Südjapan, wo die Philippinische Platte unter der Eurasischen Kontinentalplatte absinkt. Ziel der vom Internationalen Meerestiefbohrprogramm IODP finanzierten Fahrt war die Untergrenze der ...

Blick auf den Malawisee in der Nähe von Karonga.

In der Entstehungsphase der Gattung Homo hatten nicht nur die frühen Menschen einen ausgesprochen umfangreichen Speisezettel. Auch die jüngsten Vertreter der Schwestergattung Paranthropus, die gleichzeitig mit ihnen die Savannen und Wälder Afrikas bevölkerten ...

Blick auf einen kollabierten Gletscher in Rutog, Westtibet, 2016.

Die Hochgebirgsgletscher sind weltweit auf dem Rückzug. Allerdings ist es in einigen Fällen nicht ein stilles Verschwinden wie in den Alpen, sondern eine mehr oder weniger machtvolle Lawine aus Eis, Geröll und Schlamm, die ein kollabierender Gletscher zu Tal ...

Dorfbewohner aus der Nähe von Beira warten nach dem Zyklon Idaiauf Versorgung durch das Hilfswerk der US-Regierung USAID.

In dieser Woche fand in Genf die Globale Plattform zur Verringerung des Katastrophenrisikos statt. Die Konferenz wird von UN-Organisationen alle zwei Jahre veranstaltet, um den weltweiten Standard im Katastrophenschutz zu diskutieren. In diesem Jahr standen ...

Eine Echte Karettschildkröte in einem Korallenriff der Malediven. Die beiden Arten der Gattung sind vom Aussterben bedroht.

Der Schwund der Artenvielfalt ist die zweite große Krise, die sich auf der Erde zusammenbraut. Anders als dem Klimawandel wird der abnehmenden Biodiversität noch vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Mit einem Globalen Zustandsbericht, der jetzt in ...

Blick auf das Gelände in Helsinki, auf dem das Geothermiekraftwerk errichtet werden wird.

Die Geothermie hat in jüngster Zeit einen schweren Stand in der Öffentlichkeit. Obwohl die Nutzung der Erdwärme als erneuerbare Energie im Trend liegt und selbst in so alten Kontinentalkernen wie dem skandinavischen Schild offenbar wirtschaftlich nutzbar ist, ...

Heftige Platzregen kommen in der Regel überraschend.

Niederschläge und Gewitter sind die Achillesferse der Wettervorhersage. Rund 30 Prozent der normalen Regenfälle und bis zu 80 Prozent der Starkregen werden falsch prognostiziert. Der Grund: Selbst hochmoderne Wetter-Modelle arbeiten mit einer Auflösung, die ...

Die Polynja in der Lazarev-See aus dem Jahr 2017.

In den antarktischen Wintern Mitte der 70er Jahre klaffte mitten im dicken Packeis der Lazarev-See ein gewaltiges Loch. Berechnungen ergaben, dass sich dort ein eisfreies Gebiet von der Größe der britischen Inseln gebildet hatte. Diese Weddell-Polynja ...